Donnerstag, 17. Dezember 2009

Frohe Festtage


Bild: pixelio.de/angieconscious

Ich wünsche Euch allen frohe Weihnachten!

Plätzchen backen

Juchuh, meine ersten Plätzchen dieses Jahr! Ich habe tatsächlich gebacken. Die Wahl fiel auf Spritzgebäck, sehr lecker und schön anzusehen.

Gestern Nachmittag, der Teig gelang wirklich prima. Ich war schon ganz stolz und dachte: "Super, hat alles klasse geklappt. Jetzt noch schnell ab in den Ofen damit und dann schon mal vom ersten Blech das eine oder andere naschen..."

Jaaa, aber erst kam noch die Tülle samt Gebäckspritze. Seufz, da fingen meine Probleme an.

Wir sind ein gut ausgestatteter Haushalt mit allerlei nützlicher Küchenutensilien, teils noch nie benutzt. Nach Jahren der in Vergessenheit geratenen Sammlerstücke werden (mit großen Augen) so manche Schätze aus dem hintersten Teil des Schrankes hervorgeholt mit Worten wie: "Oh, dann brauche ich die Ausstecher ja gar nicht zu kaufen. Wir haben sie ja doch schon. Wann haben wir die denn gekauft?" oder: "Schatz, hast Du das mal mitgebracht?" Und so weiter, und so weiter...

Für mein Spritzgebäck hatte ich alles. In der Rezeptanleitung wurde ganz zum Schluß darauf hingewiesen, daß das Herausdrücken des Teiges ein ziemlicher Kraftakt wäre. Ich schmunzelte und wurde nur noch mutiger. Bis ich es probierte. Die kleine Spritze gab, was sie konnte. Sie ächzte und knirschte. Sie kämpfte mit dem Teig. Ich auch. Nach dem 5. kläglichen Versuch (bei dem tatsächlich auch Teig aus der Tülle kam), gab ich es fluchend auf. Mein Mann hat's auch probiert. Er gab auf mit den Worten: "Jetzt weiß ich, was Du meinst."
Die Gebäckspritze war einfach zu klein. Das muß es wohl gewesen sein.
Ich stellte fest, daß ich für unsere Sammlung noch eine GROSSE Gebäckspritze brauche und unbedingt die Backwarenabteilungen der Kaufhäuser besuchen muß. Andererseits könnte ich auch den Bäcker um die Ecke besuchen und mir dort für schlappe 3 Euro ein Tütchen mit lecker und hübsch anzuschauenen Plätzchen leisten... um diese dann auf unseren Weihnachtsteller zu schmuggeln.

Mein Plätzchenproblem hingegen habe ich anders gelöst. Kugeln formen, plattdrücken und als runde Plätzchen genießen. Sahen zwar nicht so schön aus, aber schmecken (fast) genauso gut... Sind nur leider für unseren Weihnachtsteller nicht festlich genug ausschauend. Ob ich nochmal den Versuch wage, neue zu backen?

Die lustigen Plätzchen auf dem Bild sind leider nicht meine... solche Ausstecher habe ich noch nicht. (-: Mein Sohn würde sie bestimmt klasse finden.



Bild: pixelio.de/fizzy-the-fish

Samstag, 28. November 2009

Langeweile am Samstagabend

So, da bin ich wieder.
Dachte, es käme heute noch was Aufregendes im Fernsehen. Habe mich getäuscht... alles stinklangweilig, was heute in der Kiste läuft. Aber wen wundert's. Ist ja auch Samstagabend. Da kommen zwar ab und an mal die sogenannten Blockbuster, aber die bestehen auch meist nur aus der x-ten Wiederholung eines (eigentlich guten) Films, den man sich nicht schon wieder ansehen will. Fühle mich manchmal beim Durchblättern der TV-Zeitschrift wie Bill Murray in "...und täglich grüßt das Murmeltier". Eine Wiederholung nach der anderen.
Vielleicht wollen die Programmgestalter mit den permanenten Wiederholungen ja erreichen, daß man den Fernsehkonsum einschränkt. Okay, ich gebe zu, ich schaue täglich Fernsehen. Aber muß meine Fernsehsucht mit solch drastischen Mitteln wie z.B. permanenten Wiederholungen von Filmen bekämpft werden? Selbst die teilweise recht spannenden Dokumentationen auf N24 oder Phoenix sind inzwischen oft nur noch Wiederholungen der Wiederholungen...
Und neben Wiederholungen übertrumpfen sich einige Sender gegenseitig mit ermüdenden Talkshows oder Schmalzfilmen.
Jaja, man hat's nicht leicht mit dem TV-Programm. Da fällt es fast schon leicht, Samstagabend früher ins Bett zu gehen. Gute Nacht!

Verpaßte Gelegenheit

Schluchtz!!!
Kurz nach seiner letzten Tournee fand ich heraus, welch' tolle Musik Michael Bublé macht. Hätte er mir nicht früher sein wundervolles "Home" ins Ohr flüstern können??? Aber nee, ich Spätzünder mußte es ja NACH seiner letzten Tournee rauskriegen. Das ganze ist nun schon einige Monate her und ich dachte, ach... der kommt schon irgendwann wieder.
Macht er auch, sogar schon 2010. Aber leider nicht in meine Nähe. Ist das nicht gemein?!? Hamburg, München und was weiß ich noch, wohin. Und was ist mit mir? Ich will ihn auch sehen! DAS ärgert mich. Dafür kommt im Februar 2010 Florian Silbereisen in unsere Nähe. Den will ich nicht sehen... (nicht falsch verstehen, lieber Florian, aber das ist nicht ganz meine Richtung) Oder war's Hansi Hinterseer, der kommt? Findet Ihr nicht aus, daß die zwei sich irgendwie ähneln? Gleiche Haarfarbe, gleiche Musikrichtung...

Mittwoch, 25. November 2009

Stürmchen und Sonnenschein

Novemberwetter... mal regnet's und stürmt's wie verrückt, dann pustet der Wind plötzlich alle Regenwolken weg und die Sonne blitzt vom Himmel, als wäre sie gerade frisch poliert worden.
Ich liebe dieses Wetter! Als es vor ein paar Tagen gestürmt und geregnet hat (richtig tolle Windböen jagten nach mir und meinem Schirm, der sich verzweifelt wehrte, Regen klatschte zwischendurch immer wieder gegen mein Gesicht), mußte ich richtig auflachen. Das "einfach mal wieder durchgepustet werden" tut so gut, ich habe manchmal das Gefühl, es vertreibt alle bösen und trübsinnigen Gedanken. Neben mir schimpfte ein Mann über das doofe Wetter. Ich hab's genossen! Weiter so (am liebsten am Meer, aber das ist momentan leider nicht möglich... seufz!).

Dilemma

Hallo,

ich bin endlich wieder da! Mich hat ein ganz fieser Virus erwischt. Nein, nicht die Schweinegrippe. Ich wurde von einem Virus zerschossen, das ging soweit, daß ich plötzlich gar nicht mehr da war. Puff - und weg war ich. Vergeblich mühte sich unser in die Jahre gekommenes Goldstück ab, mich wiederzufinden. Aber mein User wurde in den Weiten der PC-Welt Lichtjahre von mir weggebeamt und ward nicht wieder gesehen. So kann's gehen. Da sitzt man da, spielt ein wenig mit seinem Lieblings-PC-Spiel (war noch nicht mal im Internet unterwegs) und plötzlich hängt's. Es tut sich nix mehr. Naja, fahren wir die Kiste halt mal runter, dachte ich. Ging auch nicht mehr. Also Strom weg. DAS hat geholfen. Brav konnte der PC auch wieder hochgefahren werden. Aber was danach kam, ließ Böses ahnen. Mein PC suchte verzweifelt nach mir und stellte dann zu meinem Entsetzen fest, daß es mich gar nicht mehr gibt. Ich war ihm gänzlich unbekannt. Und das nach all' den Jahren, die wir friedlich (mehr oder weniger) miteinander verbracht haben. Nun gibt es glücklicherweise meinen Mann, der sich liebevoll um unser gutes Stück kümmert. Aber auch ihm war der PC nicht wirklich wohlgesonnen. Er wurde ebenfalls eliminiert. Da mußte professionelle Hilfe ran! Mein Schwager schaffte es, uns wieder ins Leben zurückzuholen. Zwar sind alle (ALLE!) gespeicherten Dateien verloren gegangen (schluchtz!), aber hauptsache ist doch, wieder am Leben zu sein.
Nochmals herzlichen Dank für die Hilfe!!!

Dienstag, 23. Juni 2009

Dienstag, 23.06.2009, mal so nachgedacht...


Bild: pixelio.de/Menzel84

Straßenbahnfahren ist schön...

Entspannt lehnt man sich zurück und genießt die Gegend, die an einem vorbeisaust. Mal gaaanz schnell, mal im Schritttempo - mal gar nicht. Insbesondere dann, wenn ein besonders schlauer Autofahrer vor der Straßenbahn die Schienen blockiert. "Aber das macht ja nix, ich klingel den doofen Autofahrer von den Schienen." denkt sich der Fahrer der Bahn. Und ein schriller nicht endenwollender Klingelton begleitet die Gäste der Bahn mehrere gefühlte Minuten durch den frühen Morgen, der mit seinem Grauen und aufheulendem Motor des erschrockenen Autofahrers uns die Müdigkeit aus dem Leib reißt und einen wunderschönen Tinnitus in so manchem Ohr beschert, auf den man gerne verzichten möchte. Ja, das macht Spaß!

Aber liebreizend wird es auch, wenn mancher Fahrgast der Bahn sich einem gegenüber setzt, wagemutig mit seinem Gesäß elegant den Sitz runterrutscht, bis es paßt, dann die Beine zu guter Letzt noch genußvoll nach vorne streckt und schließlich entspannt die Fahrt genießt. Kauernd und mit seitlich angezogenen Beinen sitzt man dann am Fenster und genießt die Aussicht aus demselben. Immerhin hat man ja einen Fensterplatz ergattern können. LUXUS!

Kleine Krönung des Ganzen gefällig? Ein bildungswilliger Bürger stürmt auf den letzten freien Platz - es ist der Platz neben dem kauernden, aus dem Fenster starrenden Wesen - zu, läßt sich nieder und faltet mit viel Schwung seine Zeitung auf. Das kauernde Wesen macht mit einem Satz Platz, der Kopf landet mit einem leisen "Dong" an der Fensterscheibe (neben dem Tinnitus folgt noch ein Beulchen), aber der Ellenbogen des zeitungslesenden Herrn konnte abgewehrt werden.

Er hat sein Ziel verfehlt!

Das FAHRTZIEL kommt näher, freudestrahlend stürzt das kleine, bedauernswerte Wesen aus der Bahn und freut sich schon auf die Heimfahrt... oder einen entspannten Spaziergang nach Hause.